Österreich / Texte, Audio & Video / Okto TV: Stephan Grigat zum Iran, 10.Juli 2014
Sonntag, 19. November 2017

Stephan Grigat zu Gast bei Okto TV zum Iran, 10. Juli 2014

Stephan Grigat, wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB, warum am 10. Juli 2014 in der Sendung "Es werde Licht" auf Okto TV zu Gast zum Thema

Iran: Kuschelkurs und Terror — Das Doppelspiel der Ayatollahs

Zurzeit finden in Wien im Austria-Center die Atomverhandlungen mit dem Iran statt. Der 2013 gewählte Präsident Hassan Rohani scheint einen neuen Kurs zu verfolgen, und ist zu Zugeständnissen in dem nun schon mehr als 10 Jahre schwelenden Atomstreit bereit. Das Gros der internationalen Presse, so auch in Österreich, sieht in Rohani einen gemäßigten Reformer, jemand, der sich für mehr politische Freiheiten einsetzt.

Dabei wird übersehen, dass allein im ersten Halbjahr nach Rohanis Wahl mindestens 430 Menschen im Iran hingerichtet worden sind. Bürgerliche Freiheiten, wie Presse- und Redefreiheit, gleiche Rechte für Männer und Frauen, sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit, sind in dem islamischen Gottesstaat nach wie vor nicht vorhanden. Es herrschen Repression, Polizeiterror und Schariarecht — und das bedeutet im schlimmsten Fall Tod durch Steinigung bei Ehebruch.

Wir beschäftigen uns heute damit, wie es in dieser so genannten Islamischen Republik im Inneren tatsächlich aussieht. Welche Ziele verfolgt der Iran in den Atomverhandlungen wirklich? Steht er möglicherweise schon kurz vor der Entwicklung einer Atombombe? Was bedeutet diese nukleare Bedrohung für die Region des mittleren und nahen Ostens und vor allem für Israel? Und welche Motive stecken hinter der Appeasement-Politik der EU, die vor allem von Österreich und Deutschland getragen wird?

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