Österreich / Presse
Dienstag, 18. September 2018

Donnerstag, 25. März 2010

Was macht Andritz im Iran?

STOP THE BOMB protestiert gegen Iran-Geschäfte bei Andritz-Hauptversammlung in Graz

Am Freitag, den 26. März wird das Bündnis STOP THE BOMB vor und in der Hauptversammlung des Grazer Anlagen- und Maschinenbauers Andritz gegen Iran-Geschäfte österreichischer Unternehmen protestieren. Ab 9 Uhr 30 werden Aktivisten des Bündnisses vor dem Grazer Congresszentrum in der Albrechtsgasse/Ecke Schmiedgasse die Aktionäre über den Charakter des iranischen Regimes und über Iran-Geschäfte des Unternehmens informieren, dem von Experten vorgeworfen wird, in Projekte von Firmen der Revolutionswächter verwickelt gewesen zu sein. "Die Revolutionswächter sind die Elitetruppe des Regimes, die nicht nur das Raketen- und Nuklearprogramm kontrolliert, sondern auch maßgeblich an der Niederschlagung der Proteste in den letzten Monaten beteiligt war" erklärt Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin von STOP THE BOMB. "Es stellt sich die Frage, wie Firmen überhaupt ausschließen wollen, mit Firmen der Revolutionsgarden Geschäfte zu machen, wenn diese mittlerweile die iranische Ökonomie dominieren und bis zu 80% des Außenhandels kontrollieren sollen."

Andritz, ein mit über 13.000 Mitarbeitern global tätiges Unternehmen, ist mit einem eigenen Büro in Teheran präsent und hat auch noch 2009 Güter in den Iran geliefert. Die österreichische Botschaft in Teheran bewirbt die Produkte des Grazer Unternehmens auf seiner Website. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen Generatoren für das Kharkeh-Projekt geliefert, das maßgeblich vom Firmenkonsortium der Revolutionswächter Khatam al-Anbia betrieben wird.




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