Österreich / Presse
Samstag, 23. September 2017

Mittwoch, 9. Februar 2011

Kundgebung gegen iranisches Regime bei Empfang in Wien

STOP THE BOMB demonstriert bei Residenz des iranischen Botschafters und lädt zu Vortrag über iranische Freiheitsbewegung

Unter dem Motto "Nieder mit der Islamischen Republik" wird das Bündnis STOP THE BOMB am Freitag, den 11. Februar in der Lainzer Straße/Ecke Gloriettegasse in Hietzing um 18 Uhr eine Kundgebung gegen den Empfang zum Jahrestag der "islamischen Revolution" abhalten, der in der Residenz des iranischen Botschafters stattfinden soll. Die Kundgebung wird u.a. vom Liberalen Forum, den Grünen Andersrum und der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran unterstützt. Am Vortag, Donnerstag, den 10. Februar, lädt STOP THE BOMB zum Vortrag von Saeed Ghasseminejad, dem Sprecher der Liberalen Studenten Irans, über die "Zukunft der iranischen Freiheitsbewegung" um 19:30 in den Raum D des Wiener Museumsquartiers.

Hiwa Bahrami von der DPKI bringt das Anliegen der Kundgebung auf den Punkt: "Wir werden nicht schweigend zusehen, wenn die Islamische Republik, die weiterhin mit brutaler Gewalt gegen die Freiheitsbewegung im Iran vorgeht, sich in Wien selbst feiert.

Während das Regime im Iran seine Legitimität bei großen Teilen der Bevölkerung längst verloren hat, hofieren Politiker, Wirtschaftsvertreter und Diplomaten, die sich zu solch einem Empfang einladen lassen, weiterhin die Diktatur aus Ajatollahs und Revolutionsgarden." Die Sprecherin von STOP THE BOMB Simone Dinah Hartmann wirft die Frage auf, wer von österreichischer Seite an dem Empfang teilnehmen wird: "Wir hoffen, dass Journalisten nachfragen werden, welche Diplomaten, Politiker und Wirtschaftsvertreter sich für die Selbstinszenierung eines Regimes zur Verfügung stellen, das allein im Jänner 65 Menschen hingerichtet hat."

Im Aufruf zur Kundgebung wird gefordert, den nutzlosen Dialog mit den Machthabern in Teheran abzubrechen, die demokratisch-rechtsstaatliche und säkulare Opposition zu unterstützen und dem Regime durch scharfe und umfassende Sanktionen die Fortsetzung seines Nuklearwaffenprogramms zu verunmöglichen.




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