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Dienstag, 25. Juli 2017

Mittwoch, 29. Juni 2016

Antisemitischer „Al-Quds-Tag“: Islamisten-Aufmarsch am Samstag auf Mariahilfer Straße - Breites Bündnis plant Gegendemo

Bürgermeister Häupl, Innenminister Sobotka sehen antisemitischem Treiben zu

Am Samstag findet der vom iranischen Regime und seinen Anhängern weltweit initiierte „Al-Quds-Tag“ auf der Wiener Mariahilfer Straße statt. Der Islamisten-Aufmarsch mit Geschlechtertrennung demonstriert für die Zerstörung Israels. Wie im Vorjahr verbreiten die Quds-Organisatoren auch jetzt wieder antisemitische Postings auf ihrer Facebook-Seite, indem sie behaupten, Israel würde den „Islamischen Staat“ hochzüchten. Eine Teilnehmerin des Quds-Marsches letztes Jahr äußerte sich gegenüber dem ORF positiv zur Vernichtung Israels. Das Innenministerium registrierte bei früheren Quds-Märschen Hisbollah- und Dschihad-Fahnen sowie antisemitische Transparente.

Innenminister Sobotka ist gefordert, die Gefahren endlich ernst zu nehmen, die von dem iranischen Regime nahestehenden Islamisten in Österreich ausgehen. In Deutschland stehen die Quds-Veranstalter unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Bürgermeister Häupl ist seit seiner Iran-Reise, die während der staatlich organisierten Ausstellung zur Holocaust-Leugnung in Teheran stattfand, offenbar auf Kuschelkurs mit Irans Islamisten-Regime und schweigt zum größten regelmäßig stattfindenden antisemitischen Aufmarsch in Wien.

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, das von den Nationalratsabgeordneten Petra Bayr, Albert Steinhauser, Sigrid Maurer und den Wiener Gemeinderäten Peter Florianschütz und Peter Kraus unterstützt wird, ruft am Samstag, 2. Juli, ab 15 Uhr zur Kundgebung „Kein Platz für Antisemitismus!“ am Bundesländerplatz/Mariahilfer Straße auf. Neben STOP THE BOMB unterstützen die Israelitischen Kultusgemeinde, die Aktion gegen den Antisemitismus, die Grünen und Alternativen StudentInnen, die SPÖ-LGBT-Organisation SoHo, die Kurdische Gesellschaft für Bildung, Integration und Kultur und viele andere.

 

 




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