Österreich / Presse
Montag, 25. September 2017

Freitag, 17. August 2012

STOP THE BOMB kritisiert Schweigen zu antisemitischem Quds-Marsch

Anhänger des iranischen Regimes wollen durch Wiener Innenstadt ziehen

Diesen Samstag, den 18. August, werden wie jedes Jahr Anhänger des iranischen Regimes in Wien aufmarschieren. Anlass ist der so genannte "Al-Quds-Tag", der vom Revolutionsführer Khomeini bereits 1979 ausgerufen wurde. Seitdem wird an diesem Tag auf der ganzen Welt für die Ziele des iranischen Holocaustleugner-Regimes demonstriert, insbesondere für die Vernichtung Israels. Das iranische Regime lässt an seinen Absichten keinerlei Zweifel: Ende Mai hat der Generalstabschef der iranischen Armee, Hassan Firouzabadi laut der vom iranischen Regime kontrollierten Nachrichtenagentur Fars News die "vollständige Vernichtung des zionistischen Regimes Israel" abermals als Ziel der "Islamischen Republik" proklamiert, und der Oberste Geistliche Führer Ali Khamenei hat Israel zum wiederholten Male als "Krebsgeschwür" bezeichnet, das "herausgeschnitten werden muss und herausgeschnitten werden wird."

Die Anhänger dieser Ideologie werden am Samstag durch die Wiener Innenstadt marschieren. STOP THE BOMB-Sprecherin Simone Dinah Hartmann fordert: "Wer es mit seiner antifaschistischen Grundhaltung ernst meint, muss sich zu solch einem Aufmarsch äußern. Es darf nicht sein, dass solch eine Manifestation des Vernichtungswillens in Wien unwidersprochen über die Bühne geht."

An den Al-Quds Aufmärschen, die in diesem Jahr wieder in mehreren europäischen Hauptstädten stattfinden, werden auch Anhänger der libanesischen Hisbollah teilnehmen, einer maßgeblichen Stütze des iranischen Regimes, die immer wieder in Terroranschläge weltweit verwickelt war. Auch in Europa verfügt die Hisbollah über ein Netzwerk, das jederzeit zuschlagen kann.Anfang August erklärte der Hisbollah-Abgeordnete und ehemalige General Walid Sakariya zum Atomprogramm seiner iranischen Verbündeten: "This nuclear weapon is meant [...] to finish off the Zionist enterprise." Vor diesem Hintergrund erklärt Hartmann: "Es ist skandalös, dass die EU sich vor wenigen Wochen geweigert hat, die Hisbollah als terroristische Organisation einzustufen, was u.a. bedeutet, dass sie weiterhin in Europa Gelder für ihre Organisation sammeln kann."




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