Österreich / Presse
Montag, 24. April 2017

Freitag, 11. November 2011

Keine Räume für das iranische Terrorregime!

STOP THE BOMB protestiert gegen Botschaftsveranstaltung in VHS

Am Samstag, den 12. November 2011 findet in der Volkshochschule Rudolfsheim-Fünfhaus eine Veranstaltung der Kulturabteilung der iranischen Botschaft statt, gegen die das Bündnis STOP THE BOMB ab 17:00 in der Schwendergasse 41 eine Kundgebung abhalten wird. Trotz zahlreicher Proteste im Vorfeld haben die VHS-Zentrale und die Stadt Wien an der Vermietung von Räumlichkeiten an Vertreter des iranischen Regimes festgehalten. Wie schon bei einer ähnlichen Veranstaltung im Festsaal Längenfeldgasse im September dieses Jahres tragen Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, der als Aufsichtsrat der Wiener Volkshochschulen fungiert, und die Wiener Stadtregierung die politische Verantwortung dafür.

Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin von STOP THE BOMB betont, dass es keine harmlosen "Kulturveranstaltungen" der iranischen Diktatur gibt, sondern dass solche Events dem Aufputz für die fortgesetzten Geschäftsbeziehungen Österreichs mit dem iranischen Regime dienen: "Wir fordern die Absage dieser Veranstaltung. Das Mindeste aber wäre, dass sich der Verband Wiener Volkshochschulen klar zu der Politik des iranischen Regimes äußert, sich von der Veranstaltung distanziert und durch eine Ausstellung über iranische Folteropfer im Foyer der VHS Rudolfsheim einen Kontrapunkt zu der Veranstaltung setzt."

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Berater von STOP THE BOMB, streicht die Gefährlichkeit des iranischen Regimes heraus: "Während dem Regime in Wien Räumlichkeiten zur Selbstinszenierung zur Verfügung gestellt werden, gehen die Machthaber in Teheran nicht nur brutal gegen die iranische Opposition vor, richten Homosexuelle hin und verfolgen Minderheiten, sondern sie arbeiten auch weiterhin unbeirrt an ihrem Nuklearwaffen- und Raketenprogramm, leugnen immer wieder aufs Neue den Holocaust und drohen Israel mit der Vernichtung. Der aktuelle IAEO-Bericht hat nochmals verdeutlicht, wie ernst die Gefahren genommen werden müssen, die von diesem Regime ausgehen."

Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran empört sich über die Hilfestellung der VHS für das Regime: "Wer Vertretern der iranischen Botschaft Räume zur Verfügung stellt und wie ganz gewöhnliche Vertragspartner behandelt, liefert dem Regime jene Legitimität, die es bei der iranischen Bevölkerung schon längst verloren hat, und unterstützt die Politik dieses Regimes."




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