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Donnerstag, 23. November 2017

Mittwoch, 14. Januar 2009

Iran als alternativer Lieferant in der Energiekrise?

STOP THE BOMB übt Kritik an Nabucco, Petrovic verurteilt Iran-Geschäfte

Das Bündnis STOP THE BOMB, das sich gegen Geschäfte mit dem iranischen Regime engagiert, begrüßt vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise die Stellungnahme von Außenminister Michael Spindelegger, der sich in der ORF-Pressestunde gegen einen Vertragsabschluss der OMV mit dem Iran zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen hat und damit eine Abkehr von der Unterstützung der Bundesregierung für den geplanten Milliardendeal mit dem iranischen Regime angedeutet hat. Gleichzeitig kritisiert STOP THE BOMB-Sprecherin Simone Dinah Hartmann die Unterstützung von Spindelegger für das Nabucco.Projekt: "Wenn für das Milliardengeschäfte der OMV jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, warum hält der Außenminister dann an der Unterstützung für die Nabucco-Pipeline fest, die nur profitabel wäre, wenn sie mit iranischem Erdgas gespeist wird?"

Hartmann kritisiert die Kurzsichtigkeit solch einer Energiepolitik: "Anstatt konsequent auf erneuerbare Energie zu setzen, will man sich scheinbar in die Abhängigkeit von einem Regime wie dem iranischen begeben, das Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft für seinen Kampf gegen den Westen und gegen seine eigene Bevölkerung verwendet und politisch noch viel unzuverlässiger ist als Russland." Angesichts der aktuellen Situation im Nahen Osten verweist die STOP THE BOMB-Sprecherin auf die iranische Unterstützung für die terroristische Hamas: "Das Regime in Teheran hat den palästinensischen Moslembrüdern in ihrem Djihad gegen Israel mit Millionen von Dollar, Waffen und militärischem Training unter die Arme gegriffen. Jedes Geschäft mit dem iranischen Regime bedeutet eine Finanzierung des internationalen Terrorismus."

Scharf kritisiert auch Madeleine Petrovic, Klubobfrau der niederösterreichischen Grünen, die sich seit kurzem zu den prominenten Unterstützern der STOP THE BOMB-Petition gegen Geschäfte mit dem iranischen Regime gesellt hat, die geplanten Deals mit dem Iran: "Wer heute die Existenz Israels in Frage stellt und diejenigen unterstützt, die Hass und Leid verbreiten, der wird morgen auch die Integrität anderer Staaten und Völker gefährden. Daher ist internationale Solidarität notwendig: Keine Geschäftemacherei, keine naiven und unbegründeten Vorschüsse an Vertrauen, so lange es keine glaubwürdigen, nachhaltigen und real erkennbaren Änderungen in Worten und Werken gibt!" In diesem Zusammenhang begrüßt STOP THE BOMB auch die klaren Worte der grünen Bundssprecherin Eva Glawischnig und des grünen Budget- und Finanzsprechers Werner Kogler gegen den Bau der Nabucco-Pipeline in den Iran.

Rückfragen:

Simone Dinah Hartmann

Tel. +43 650 344 88 58

Email: info@stopthebomb.net

http://www.stopthebomb.net




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