Österreich / Presse
Mittwoch, 22. März 2017

Freitag, 20. Mai 2011

Bietet Wien Ahmadinejad eine Bühne?

STOP THE BOMB kündigt Proteste bei Visite des iranischen Präsidenten an

Das Bündnis STOP THE BOMB kündigt für den Fall, dass der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad am 8. Juni tatsächlich zum OPEC-Treffen nach Wien kommen sollte, Proteste an. STOP THE BOMB-Sprecherin Simone Dinah Hartmann: "Sollte Ahmadinejad, der sowohl für die Niederschlagung der iranischen Freiheitsbewegung als auch für das Atomwaffenprogramm verantwortlich ist, tatsächlich nach Wien kommen, wird STOP THE BOMB gemeinsam mit exiliranischen Organisationen wie der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran Proteste organisieren und u.a. vor der OPEC demonstrieren."

Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran erinnert daran, dass Ahmadinejad wohl nicht zum ersten Mal nach Wien kommen würde: "Nach allem was wir wissen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ahmadinejad 1989 in Wien an der Ermordung des DPKI-Vorsitzenden Abdul Rahman Ghassemlou und seiner zwei Begleiter direkt beteiligt war. Wir fragen uns, ob die österreichische Justiz endlich den Mut finden wird, ein Verfahren gegen Ahmadinejad zu eröffnen."

Das Bündnis STOP THE BOMB fordert die österreichische Bundesregierung dazu auf, Schritte zu unternehmen, um dem Holocaust-Leugner und Antisemiten Ahmadinejad die Einreise zu verwehren und bilaterale Gespräche zu unterbinden. STOP THE BOMB-Sprecherin Simone Dinah Hartmann: "Wir werden sehr genau hinhören, welche Stimmen sich gegen den Besuch dieses Repräsentanten der Diktatur aus Ajatollahs und Revolutionswächtern stellen."




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