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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Freitag, 10. Juli 2015

Protest gegen Aufmarsch iranischer Regimeanhänger zum „Quds-Tag“ in Wien

STOP THE BOMB unterstützt Gegenkundgebung „Gemeinsam gegen Antisemitismus" am 11. Juli

Das Bündnis STOP THE BOMB unterstützt auch dieses Jahr die Gegenkundgebung zum „Al-Quds-Tag“. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Antisemitismus!“ soll am Samstag, 11. Juli, 16 Uhr, am Stock-im-Eisen-Platz gegen den israelfeindlichen Aufmarsch von Anhängern des iranischen Regimes und der Hisbollah demonstriert werden. Die Kundgebung wird u.a. von der Israelitischen Kultusgemeinde, der Aktion gegen den Antisemitismus, den Grünen und Alternativen StudentInnen, den Alternativen & Grünen GewerkschafterInnen, der Homosexuellen Initiative, SPÖ-Gemeinderat Florianschütz und dem Republikanischen Club – Neues Österreich unterstützt. Unter den Rednern finden sich u.a. der grüne Bundesrat Marco Schreuder, der Holocaust-Überlebende Rudi Gelbard und der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB, Stephan Grigat.

Der Quds-Tag ist ein vom iranischen Regime bereits 1979 initiierter Kampftag zur Vernichtung Israels, der jedes Jahr in Großstädten auf der ganzen Welt mit Demonstrationen begangen wird. In Wien wird der Quds-Marsch maßgeblich von Personen aus bzw. aus dem Umfeld der Imam Ali Moschee in der Mollardgasse organisiert. In Teheran nimmt heute der vermeintlich „moderate“ Präsident Hassan Rohani unter „Tod Israel“-Sprechchören am Quds-Tag teil. Letztes Jahr bezeichnete er Israel dort als „eiternden Tumor“.  Vor wenigen Tagen meinte der im Westen als „gemäßigt“ hofierte Ex-Präsident und heutige Vorsitzende des Schlichtungsrates, der Rohani-Förderer Ali Akbar Hashemi Rafsandjani, Israel werde „bald ausgelöscht werden“. Die iranischen Revolutionswächter erklärten die „Zerstörung Israels“ im Vorfeld des diesjährigen Quds-Tages abermals zur „obersten Priorität.“

Stephan Grigat betont: „Der Quds-Tag zeigt in aller Deutlichkeit den antisemitischen Charakter des iranischen Regimes. Wenn die Anhänger solch einer Ideologie durch die Wiener Innenstadt ziehen, darf das nicht unwidersprochen bleiben. Auch die Vertreter der P5+1, die derzeit am Theodor-Herzl-Platz mit den Teheraner Machthabern über das Atomprogramm verhandeln, müssen sich klar machen, dass sich an den Vernichtungsdrohungen gegen Israel, am menschenverachtenden Charakter und an den expansiven Zielen des iranischen Regime nichts geändert hat.“

 

 




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