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Freitag, 20. Oktober 2017

Montag, 6. Oktober 2014

Wieder Konferenz von Holocaust-Leugnern in Teheran

"Die anti-semitische und anti-israelische Haltung des Regimes scheint ungebrochen." (Austria Presse Agentur APA)

Wie österreichische und internationale Medien berichten, fand in Teheran erneut eine vom iranischen Regime gesponserte antisemitische Konferenz unter Beteiligung von bekannten Holocaustleugnern und Rechtsextremen statt.

Trotz Charmeoffensive von Präsident Rohani und Außenminister Zarif lässt sich nicht verbergen: "Die anti-semitische und anti-israelische Haltung des Regimes, an dessen Spitze Ayatollah Ali Khamenei steht, scheint ungebrochen." (Zitat Austria Presse Agentur APA)

Von Stephan Grigat erscheint in der Wochenzeitung „Jungle World“ am Donnerstag, den 9. Oktober, ein Beitrag über dieses erneute Treffen von Holocaustleugnern und Verschwörungstheoretikern im Iran. Hier vorab ein Auszug:

Die legendäre Teheraner Konferenz „Review of the Holocaust“ ist schon einige Zeit her: 2006 hatte das iranische Regime zum Stelldichein des internationalen Who is Who der Shoah-Leugner geladen. Die Konferenz wurde vom damaligen Außenminister Manoutscher Mottaki feierlich eröffnet, der bald darauf von seinem deutschen und österreichischen Amtskollegen in Berlin und Wien freundlich empfangen wurde. Nun haben die Ajatollahs der Internationale aus Verschwörungstheoretikern und Antisemiten abermals eine Bühne verschafft: Vom 29. September bis 1. Oktober fand in der iranischen Hauptstand die „2nd New Horizon Conference“ statt, eine internationale Tagung „of independent thinkers and film makers“. Neben klassischen Holocaust-Leugnern stellen mittlerweile die 9/11-Truther einen Großteil der „unabhängig denkenden“ Vortragenden. […]
Bei der jetzigen Konferenz war der schwedisch-marrokanische, wegen Volksverhetzung verurteilte langjährige Betreiber von „Radio Islam“, Ahmed Rami, ebenso dabei wie der italienische Geschichtsprofessor Claudio Moffa, dem auf der Konferenz-Website offenherzig bescheinigt wird, er habe durch seine „revisionistischen Statements internationalen Ruhm erlangt, insbesondere durch seine öffentliche Leugnung des Holocaust“. […]


Den ganzen Beitrag gibt es in der Ausgabe 41/2014 der Wochenzeitung „Jungle World“, die ab 9.10. erhältlich ist.




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